30. August 2015:
Endspurt ...
Die Kürbispflanze sollte das Blattwachstum eingestellt haben und die ganze Kraft und Energie in die Früchte gehen ...
Es heißt weiterhin die Daumen zu drücken und auf das Wetter hoffen. Warm und sonnig mag es der Kürbis am liebsten.
Bringen Sie also Ihren Kürbis in gut zwei Wochen zu uns, zur Niedersächsischen Meisterschaft im Riesenkürbis-Züchten, denn der olympische Gedanke zählt: Dabei sein ist alles!!


2. August 2015:

Die Tricks zum Riesenkürbis
Möchte man als Endergebnis einen Riesenkürbis und nicht mehrere mittelgroße Kürbisse erzielen, sollte neben der Bestäubung noch folgendes beachtet werden:
Wenn an einer Kürbispflanze mehrere Früchte reifen, wird die gesamte Energie der Pflanze auf alle Früchte aufgeteilt.
Daher sollte man möglichst nur einen Kürbis an der Pflanze wachsen lassen um die gesamte Kraft   wirklich nur in diese eine Frucht zu leiten. (Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, lässt zwei Kürbisse wachsen). Es werden - wenn man sich für den einen Kürbis entschieden hat - darum regelmäßig alle weiteren weiblichen Blüten entfernt. Nun kann man eigentlich nur noch warten und hoffen, dass alles optimal läuft!

Viel Erfolg!


12. Juli 2015:

Bestäubung
Die Ranken der Kürbispflanzen haben nun schon enorme Ausmaße angenommen.
Viele Pflanzen beginnen jetzt, orange zu blühen, Bei den Blüten unterscheidet man zwischen den männlichen und den  weiblichen Blüten. Auf den ersten Blick sehen diese Blüten gleich aus. Betrachtet man die Blüte jedoch aus der Nähe, werden die Unterschiede sichtbar: Die männlichen Blüten enthalten ein Staubgefäß, was die Pollen trägt. Die weibliche hat innen liegend eine ausgegliederte Narbe und direkt hinter der Blüte schon einen kleinen Kürbis angesetzt. Nun müssen die Pollen aus der männlichen Blüte irgendwie auf die Narbe der weiblichen Blüte kommen. Dies übernehmen i. d. R. die Bienen, Hummeln und andere Insekten.

Wer die Bestäubung nicht Mutter Natur überlassen und keinen Tag verlieren möchte, sollte beim Bestäuben selber Hand anlegen.

Folgende Anleitung kann dabei helfen:
1. Das Bestäuben sollte morgens erfolgen, denn abends schließt sich die Blüte.
2. Als erstes sucht man sich eine optimale weibliche Blüte aus. Diese sollte ca. 1,5 m von der Pflanzstelle entfernt sitzen.
3. Als nächstes sucht man eine männliche Blüte, knipst sie vorsichtig von der Pflanze ab und entfernt ebenso vorsichtig die Blütenblätter. Nun ist das Staubgefäß freigelegt.
4. Nun reibt man den Blütenstaub leicht in die Innenseite der weiblichen Blütennarbe. Es sollten alle Segmente der Narbe berührt werden.
Und fertig!
Nach einigen Tagen sieht man, ob die Bestäubung erfolgreich verlaufen ist. Wenn ja, wird der kleine Kürbis hinter der weiblichen Blüte anfangen zu wachsen. Die Blüte selber wird welk und fällt ab.
Wenn nein, fällt der kleine Kürbis mit Blüte ab.
Um sicher zu gehen, dass man hinterher wenigstens einen Kürbis hat, der anfängt, zu wachsen, sollten mehrere Früchte bestäubt werden, um hinterher auswählen zu können, welche Frucht an der Pflanze bleibt.


21. Juni 2015
Schützen Sie Ihre jungen Kürbispflanzen vor Schnecken, denn diese lieben die frischen Blätter der kleinen Pflanze!!!


11. Mai 2015:

Auspflanzen/-saat ins Freiland

Nun ist es fast soweit:
Die Eisheiligen und auch die kalte Sophie haben wir in wenigen Tagen hinter uns gelassen.
Dann können die vorgezogenen Kürbispflanzen ins Freiland umgesetzt werden. Suchen Sie dazu einen geeigneten Platz in Ihrem Garten aus: er sollte mindestens 5 qm groß und sonnig sein. In und um die Pflanzstelle herum können Sie Komposterde oder Pferdemist mit einarbeiten. Beim Auspflanzen sollten die Kürbispflanzen recht tief in die Erde eingegraben werden, so dass die Keimblätter gerade noch herausschauen. Anschließend leicht angießen. Die jungen Pflanzen können dann vor „Feinden“, wie z. B. Schnecken geschützt werden.

 Jetzt noch einsteigen?

Wer bisher noch keinen Kürbis vorgezogen hat, aber dennoch einen Riesenkürbis groß ziehen möchte, für den ist nun der optimale Zeitpunkt, um das Saatkorn direkt in das vorbereitete Freilandbeet zu stecken.
Sie haben bisher noch keinen Nachteil gegenüber denjenigen, die vorgezogen haben. Denn beim Umpflanzen erleiden die jungen Pflanzen „Stress“. Dies führt zu einem Wachstumsstillstand von 7 –10 Tagen. Somit holen Ihre direkt eingesäten Pflanzen den Rückstand schnell auf.


2. Mai 2015:

Vorzucht in Töpfen

Es kann losgehen!

Die Vorzucht der Kürbispflanze im Gewächshaus oder auf der Fensterbank kann Ende April beginnen (bitte noch nicht im Freiland!). Stecken Sie dazu den Kürbiskern mit der spitzen Seite nach unten, ungefähr einen cm tief in einen vorbereiteten Blumentopf (ca. 10 cm Durchmesser) und gießen Sie ihn leicht an. Die Saat darf wirklich nur mäßig gewässert werden, weil sie sonst leicht zu faulen beginnt. Die Töpfe anschließend an einem warmen Ort ( 20 –23 Grad wären optimal ) und nach Möglichkeit hellen Ort stellen, z. B. auf die Fensterbank.

Sobald die Samen zu keimen beginnen, sollten die Töpfe an einen etwas kühleren, aber dennoch hellen Ort gestellt werden. Damit wird verhindert, dass die kleinen Pflanzen zu schnell wachen. Schneller Wuchs bringt lange aber sehr schwache Pflanzen, die im Freiland wenig Chancen haben.


Februar 2015:

Für die Teilnahme an der Niedersächsischen Meisterschaft im Riesenkürbiszüchten rechtzeitig SAATGUT besorgen! Unsere Empfehlung:
Saatgut der Sorte Atlantic Giant!
Diese Sorte ist auf Massenwachstum gezüchtet und bringt hervorragende Ergebnisse.
Saatgut über den Veranstalter beziehen:

info@kuerbismeister.de


Die Planungen für die Saison 2015 können beginnen!